Kooperatives Treffen der GI-Fachgruppen Requirements Engineering (RE) und Test, Analyse & Verifikation von Software (TAV)

05. und 06. Juni 2008 in Bad Honnef
Themen und Informationen

Letzte Änderung: 03. Juni 2008 M. Winter

Neu: Jetzt mit allen Folien-Handouts!

 

Fish-In-A-Bowl Diskussion: Requirements Engineering meets Testing

Alle Teilnehmer

In dieser Diskussion sollen Anknüpfungs- aber auch Streitpunkte im Brennpunkt der beiden Disziplinen Aufgezeigt und diskutiert werden.

[Ergebnispapier wird hier nach dem Workshop bereitgestellt]

 

Requirements-Management und Testen effektiv integrieren

Andreas Birk
Software.Process.Management
Gutenbergstraße 99, 70197 Stuttgart
andreas.birkATswpm.de

Requirements-Management und Testen sind in vielen Unternehmen noch zu stark von einander getrennt. In der Folge kommt es zu unklaren Anforderungen, fehlenden Testfällen, Zeit und Kostenüberschreitungen sowie Qualitätsmängeln. Wenn Requirements-Management und Testen integriert sind, steigen Produktqualität und Produktivität der Software-Entwicklung.

Dieser Artikel zeigt, wie Anforderungen und Tests über den gesamten Software-Lebenszyklus hinweg zusammen hängen. Er beschreibt, wie Projekte diese Zusammenhänge schrittweise nutzen und gestalten können, um Effizienz der Entwicklung und Qualität der Produkte zu steigern.

[Folien] [Kurzpapier]

 

Testbarkeitsanforderungen an die Software

Stefan Jungmayr
Stefan Jungmayr, 71254 Ditzingen
www.testbarkeit.de

Testprobleme und die Suche nach Software-Fehlern verschlingen einen wesentlichen Anteil des Projektbudgets. Um bei knapp kalkulierten Projektressourcen noch handlungsfähig zu bleiben sollte daher dieser Anteil durch konstruktive Maßnahmen zur Verbesserung der Testbarkeit unter Kontrolle gehalten werden.

Dieser Artikel beschreibt zahlreiche funktionale und nicht-funktionale Anforderungen für die Testbarkeit von Software-Systemen aus der Sicht unterschiedlicher Projektrollen.

[Folien] [Kurzpapier]

 

Integration textueller Anforderungen und modellbasiertem Testen mit SysML

Oliver Alt
Continental
Division Chassis & Safety
Electronic Brake Systems, ETC-PM
Guerickestrasse 7, D-60488 Frankfurt am Main
oliver.altATcontiautomotive.com

In der modernen System- und Softwareentwicklung bilden Anforderungen die Grundlage aller Entwicklungsaktivitäten. Diese Anforderungen liegen zumeist in nicht formaler Form als textuelle Anforderung oder Beschreibung von Anwendungsfällen vor. Neben diesen informellen Entwicklungsdokumenten gibt es im Rahmen einer Modellbasierten Entwicklung aber auch die formalen Systemmodelle, die das System in seiner Architektur und seinem Verhalten beschreiben.

Damit ergibt sich eine Lücke zwischen den Anforderungen und den Systemmodellen, die nur durch den menschlichen Entwickler gefüllt werden kann, der aus den
Anforderungen das Systemmodell erstellt. Ein formale, im Sinne von rechnerunterstützter Überführung der Anforderungen in Modelle und umgekehrt ist aufgrund des rein informellen Charakters der Anforderungen nicht möglich.

In diesem Beitrag wird ein Verfahren vorgestellt, das es erlaubt, Anforderungen und Anwendungsfälle mit Hilfe von Modellierungsmustern in ein formales Systemmodell in Form von SysML-Aktivitätsdiagrammen zu überführen. Umgekehrt lassen sich aus diesen Diagrammen auch die informellen Anforderungen leicht gewinnen. Aus den erstellten Modellen lassen sich mit Hilfe von bereits erarbeiteten Verfahren Testfälle generieren und ausführen. Damit kann ein solches Modell als Testgrundlage in einem Testprozess Verwendung finden.

[Folien] [Kurzpapier]

 

Telling TestStories - Modellbasiertes Akzeptanz-Testen Serviceorientierter Systeme

Michael Felderer, Joanna Chimiak–Opoka, Ruth Breu
Universität Innsbruck
{michael.felderer,joanna.opoka,ruth.breu}ATuibk.ac.at

In diesem Artikel geben wir einen Überblick über Telling TestStories, ein modellbasiertes Testverfahren und Testframework, welches speziell für Akzeptanztests von Serviceorientierten Systemen geeignet ist und derzeit im Rahmen einer Forschungskooperation zwischen der Universität Innsbruck und der Firma softmethod entwickelt wird.

[Folien] [Kurzpapier]

 

Cause-Effect Graphs for Test Models Based on UML Models and OCL

Dehla Sokenou, Stephan Weißleder
GEBIT Solutions
Koenigsallee 75b, 14193 Berlin, Germany
dehla.sokenouATgebit.de

Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Informatik
Rudower Chaussee 25, 12489 Berlin, Germany
weissledATinformatik.hu-berlin.de

In this paper, we discuss how to transform UML state machines with OCL expressions into cause-effect graphs. This transformation is necessary to keep test models consistent and understandable. We substantiate all explanations by an example model, which is part of a model for a freight elevator control.

(Vortrag in Deutsch)

[Folien] [Kurzpapier]

 

Formalisierung der funktionalen Anforderungen mit visuellen Kontrakten und deren Einsatz für modellbasiertes Testen

Gregor Engels, Baris Güldali, Stefan Sauer
Software Quality Lab, Universität Paderborn
{engels,bguldali,sauer}ATs-lab.upb.de

Die Hauptaufgabe der Anforderungsanalyse ist es, Kundenwünsche zu verstehen und sie in einer Form aufzunehmen, so dass weitere Beteiligte im Software-Entwicklungsprozess diese für die anschließenden Entwicklungsaktivitäten nutzen können. Dafür müssen die funktionalen und nichtfunktionalen Anforderungen klar und verständlich formuliert sein. Die Formulierung muss außerdem eindeutig und einheitlich sein, damit die Anforderungen des Kunden von Entwicklern richtig verstanden werden.

Heutzutage geschieht die Aufnahme der Kundenanforderungen meist in Form einer informalen Prosabeschreibung, die, wenn nicht sorgfältig geschrieben, zu Missverständnissen führen kann. Besonders wichtig ist die Qualität der Anforderungsspezifikation, wenn daraus weitere Softwareartefakte abgeleitet werden sollen, wie z.B. Entwurfsmodelle oder Testfälle. Je „formaler“ die Anforderungsspezifikation geschrieben wird, desto besser sind die Kommunikation zwischen den Anforderungsanalysten, den Entwicklern und den Testern und die Wiederverwendung der Anforderungsspezifikation in den weiteren Entwicklungsphasen.

Wir beschreiben in diesem Beitrag ein Verfahren, wie Vor- und Nachbedingungen von Anwendungsfällen mit Hilfe von Modellen formalisiert und für Zwecke des modellbasierten Testens eingesetzt werden. Dabei beschränken wir uns bei der Formalisierung der Vor- und Nachbedingungen auf die fachlichen Daten, die von dem jeweiligen Anwendungsfall zur Ausführung benötigt und nach der Ausführung erzeugt werden. Ein fachliches Datenmodell beschreibt die fachlichen Daten und ihre Beziehungen zueinander. Nach der Implementierung der Anwendungsfälle werden diese formalen Vor- und Nachbedingungen zur automatisierten Testfallgenerierung, Testausführung und Testbewertung eingesetzt.

[Folien] [Kurzpapier]

 

Testing Against Requirements Using UML Environment Models

Maritta Heisel, Denis Hatebur
University Duisburg-Essen, Working Group Software Engineering
{maritta.heisel,denis.hatebur}ATuni-duisburg-essen.de

Denis Hatebur

Institut für technische Systeme GmbH, d.hateburATitesys.de

Thomas Santen
Technische Universität Berlin, Fachgebiet Softwaretechnik, santenATcs.tu-berlin.de

Dirk Seifert
Loria – Universite Nancy 2, ´Equipe Dedale, dirk.seifertATloria.fr

We propose a new method for system validation by means of testing, which is based on environment models expressed as UML state machines. A sun blind control case study serves to illustrate the method. We describe how UML state machines (with a corresponding support tool Teager) can be used to realize the described approach in the area of reactive and/or embedded systems. For this kind of system, state machine models are particularly useful. We elaborate on two different testing approaches:

  • On-the-fly testing: Here, generating and executing test cases is intertwined. This has the advantage that state explosion is not a problem, but the disadvantage that for non-deterministic systems the tests may not be repeatable.
  • Batch testing: Here, test cases are generated and stored for later execution. This has the advantage that regression tests become possible but the disadvantage that all possible behavior variants must be computed.

[Folien] [Kurzpapier]

 

Die systematische Verzahnung von Requirements Engineering und Test Engineering - ein Projekterfahrungsbericht

Gabriele Frenzel
NewTec GmbH
System-Entwicklung und Beratung
Buchenweg 3
D-89284 Pfaffenhofen a. d. Roth
frenzelATnewtec.de
www.newtec.de

Der Vortrag ist ein Erfahrungsbericht aus einem großen Kommunikationsprojekt mit den beiden Arbeitspaketen „Beurteilung von Requirements“ und daraus abgeleitet „Durchführung des Test Engineering“ in diesem Projekt. Beide Arbeitspakete sind miteinander eng verzahnt, da ohne ein gutes Requirements Engineering kein gutes Test Engineering durchgeführt werden kann.

Ein Schwerpunkt bildete die sprachliche Analyse der Requirements. Die Verwaltung der Requirements und die Dokumentation der Analyseergebnisse erfolgte in der Datenbank DOORS und wird schematisch dargestellt und an Hand von Beispielen erläutert.

Im zweiten Teil des Vortrags wird ein praxiserprobtes Vorgehensmodell zur systematischen Herleitung von anforderungsorientierten Black-Box Tests vorgestellt. Die Verzahnung der beiden Arbeitspakete und die daraus resultierenden Schwierigkeiten im Projekt werden kurz dargestellt sowie unsere Lösungsansätze und die daraus abgeleiteten Vorgehensweisen in Folgeprojekten.

[Folien] [Kurzpapier]

 

Werkzeugunterstützte Verknüpfung von Anforderungen und Tests - Voraussetzung für eine systematische Qualitätssicherung

Meike Lim, Sadegh Sadeghipour
IT Power Consultants Gustav-Meyer-Allee 25 13355 Berlin
{meike.lim; sadegh.sadeghipour}ATitpower.de

Das Testen ist keine isolierte Aktivität, die an das Ende der Entwicklungskette angehangen werden sollte. Vielmehr sollten frühzeitig Testspezifikationen aus den gegebenen Anforderungen abgeleitet werden. Diese inhaltlich enge Verzahnung zwischen Anforderungsmanagement und Test erfordert eine angemessene Prozess- und Werkzeugunterstützung. Am Beispiel einer Toolkopplung im Kontext der Entwicklung eingebetteter Software wird eine solche Unterstützung verdeutlicht, die u.a. eine Rückverfolgbarkeit der Tests zu den Anforderungen und eine objektive Aus-sage über die Testabdeckung erlaubt.

[Folien] [Kurzpapier]

 

Testexperte als Anforderungsmanager - Ein Erfahrungsbericht

Gereon Tochtrop
Sogeti Deutschland GmbH, Schiess-Str. 72, 40472 Düsseldorf
gereon.tochtropATsogeti.de

Bei diesem Vortrag handelt es sich um einen Erfahrungsbericht des Autors, der als Berater in den Rollen Anforderungsmanager, Testexperte, Testmanager und Konfigurationsmanager (Personalunion) im Rahmen eines Releasewechsels eines Adressinformationssystems eines großen Logistikunternehmens aus Bonn tätig war. Der Bericht beschreibt in erster Linie die Erfahrungen, die der Autor im Rahmen des Anforderungsmanagements gesammelt hat. Am Ende des Vortrags werden zusammenfassend die Synergien bzw. Vorteile dargestellt, die dadurch entstanden, dass der Anforderungsmanager gleichzeitig Testexperte / Testmanager in dem Projekt war.

[Folien] [Kurzpapier]

 

TAV-Arbeitskreis: Test Objektorientierter Programme (TOOP)

Das Ziel des seit Oktober 1995 bestehenden Arbeitskreises ist der Erfahrungsaustausch über Probleme und Lösungen beim Test (und Review) von objektorientierter und komponentbasierter Software in Industrie und Forschung.

Themenschwerpunkte im Arbeitskreis sind u.a.:

  • Testbarkeit, Entwurf für Testbarkeit
  • Reviews
  • Test von Bibliotheken, Frameworks, Multi-Plattform Applikationen (CORBA...)
  • Techniken für den Integrationstest von OO-Software
  • Testmetriken und Testwerkzeuge
  • OO-Testplan mit Methoden- und Werkzeugempfehlungen

Vorläufiges Programm für das AK-Treffen zur TAV26

  • Präsentation von Mario Winter (FH Köln): "Modellbasiertes Testen - Alter Wein in neuen Schläuchen"

  • Angefragt: Präsentation von Mario Friske (TU Berlin/FOKUS): "Strukturelle Testabdeckung funktionaler Spezifikationen"

  • Diskussion zur Umbenennung des Arbeitskreises

  • Planung der weiteren Arbeitsfelder

Anmeldung erbeten unter info@toop.gi-ev.de

 

TAV-Arbeitskreis: Testmanagement

Der Arbeitskreis Testmanagement wurde im März 1995 gegründet und dient in erster Linie dem Erfahrungsaustausch der Teilnehmer über folgende Themenbereiche:

  • Organisation von Testprozessen
  • Methodische Unterstützung
  • Einbettung in allgemeine QS-Aufgaben
  • Rollen und Aufgaben im Testprozess
  • Abgrenzung des Begriffs Testmanagement

Weitere Informationen zum Arbeitskreis Testmanagement finden Sie unter: www.caseconsult.com/tavtm

Eine Anmeldung zur Teilnahme an der Arbeitskreissitzung ist nicht erforderlich.

 

TAV-Arbeitskreis: Berufsbilder und Ausbildung im QS-Bereich

Das Ziel des Arbeitskreises "Berufsbild Software-Tester" ist es, eine einheitliche und für alle Beteiligten nachvollziehbare Ausbildung für den Software-Tester zu unterstützen, um die Qualität der Qualifikation sicherzustellen und damit auch insgesamt die Qualität der Software-Entwicklung zu verbessern.

Zur Zeit hat der AK  7 Kernmitglieder und weitere Interessierte. Ein Positionspapier  "Empfehlungen für das Berufsbild, die Ausbildung und die Qualifikationsstufen des Software- Tester" ist in den letzten Monaten erarbeitet worden und im Nov. 2004 in Petrasch, R. (Hrsg.): Schriften zum Software-Qualitätsmanagement. Analytische und konstruktive Qualitätssicherung in Theorie und Praxis. Reihe: Software-Qualitätsmanagement: Theorie & Praxis (herausgegeben von R. Petrasch), Band 3. Logos Verlag Berlin" erschienen.

Mitglieder des Arbeitskreises arbeiten aktiv bzw. gestalten eine einheitliche Zertifizierung von QM-Personal im Testbereich im nationalen und  europäischen bzw. internationalen Rahmen in unterschiedlichen Rollen mit. Auch im Rahmen der TAV 25 wird die Möglichkeit angeboten (siehe Zeitplan) die Prüfung zum Certified Tester zu absolvieren.

Aktuelles Ziel des Arbeitskreises ist es das o.g. Positionspapier zu aktualisieren und zu einem offiziellen GI-Positionspapier weiterzuentwickeln. Interessenten melden sich bitte beim Sprecher des Arbeitskreises. 

Sprecher des Arbeitskreises ist Horst Pohlmann ( Horst.Pohlmann(at)german-testing-board.info ). Die HomePage des Arbeitskreises ist aktuell unter der folgenden URL erreichbar: 
http://giserver.gi-ev.de/fachbereiche/softwaretechnik/tav/bb/st/index.htm

 

Anmeldung und weitere Informationen zum Treffen

Die Anmeldung ist bis zum 23. Mai 2008 ausschließlich über das hier zu findende Web-Formular

Tagungsort

Physikzentrum Bad Honnef
Hauptstr. 5
53604 Bad Honnef

Wichtig: Mittwoch, 04. Juni abend bis Freitag, 06. Juni nachmittag gilt für das Physikzentrum der Tür-Code 2261.

Kosten: Das Physikzentrum Bad Honnef erhebt pro Teilnehmer für die beiden Workshop-Tage (05. und 06. Juni 2008) für das Catering und die Facilities inkl. MWSt. pauschal

  • ohne Übernachtung 60,- EUR
  • mit einer Übernachtung inkl. Frühstück 72,- EUR sowie
  • für eine zusätzliche Übernachtung inkl. Frühstück (von Mittwoch auf Donnerstag) nochmals 36,- EUR

Im Physikzentrum Bad Honnef stehen 87 Betten in 53 Zimmern zur Verfügung, d.H., bei mehr als 53 Anmeldern mit Übernachtung müssen einige Doppelzimmer mit zwei Teilnehmern belegt werden - dafür ist im Web-Anmeldeformular der Eintrag "Ggf. Doppelzimmer mit:" vorgesehen. Sie haben darüber hinaus die Möglichkeit, für Donnerstag und Freitag Mittags ein vegetarisches Essen zu bestellen.

Weitere Übernachtungsmöglichkeiten in und um Bad Honnef finden sich hier.

Anfahrt/Mobilität

Hier ein Link auf die Wegbeschreibung des Physikzentrums

 

 

(Über-)Nächstes Treffen

Das 28. TAV-Treffen findet aller Voraussicht nach am 12. und 13. Februar 2009 an der Technischen Universität Dortmund statt.

Lokaler Organisator vor Ort ist unser Gründungsmitglied Eike Hagen Riedemann.

Themenvorschläge werden wie immer auf dem kommenden Treffen gesammelt.

 

Abendveranstaltung

Das "Social Event" findet ab 19:00 Uhr im Ratskeller im Physikzentrum statt.

Das German Testing Board hat auch für diesen Treff wieder ein gewisses Sponsoring zugesagt!

 

 

 

 

Veranstaltung der iSQI GmbH: Prüfung zum IREB Certified Professional for Requirements Engineering oder zum ISTQB®-Certified-Tester

Bei ausreichender Anmelderzahl haben Sie die Möglichkeit, die Prüfung zum "IREB Certified Professional for Requirements Engineering" oder zum "ISTQB®-Certified-Tester" abzulegen -  auch ohne vorher einen entsprechenden akkreditierten Kurs belegt zu haben. Es wird davon ausgegangen, dass sie als Experte sich bereits gut in der jeweiligen Problematik auskennen.

Falls sie ihr Wissen (und die Fachbegriffe) zum Testen vorab im Selbststudium auffrischen wollen, kann das Buch "Basiswissen Softwaretest - Aus- und Weiterbildung zum Certified Tester - Foundation Level nach ISTQB-Standard" empfohlen werden, welches exakt den Lehrstoff umfasst. Das Glossar im Buch ist auch die Grundlage bei den Fragen, d.h., dass u.a. das Wissen um diese Begriffe und Definitionen eine Voraussetzung zum erfolgreichen Ablegen der Prüfung ist.

Derzeit gibt es bereits über 6500 zertifizierte Tester in Deutschland (Weltweit über 44.000). Mittlerweile haben sich sich mehr als 35 Länder dem Certified Tester Schema des International Software Testing QuaIifications Board (ISTQB)   angeschlossen, das in Deutschland durch das German Testing Board vertreten wird.

Bei entsprechender Nachfrage ist auch möglich eine Teilprüfung ( Testmanager, Functional Tester oder Technical Tester )  zum Certified Tester - Advanced Level abzulegen. Zur Vorbereitung auf die Teilprüfung "Testmanager" kann das Buch "Praxiswissen Softwaretest - Testmanagement" herangezogen werden.

Hinweise zu Inhalt und Umfang der Prüfungen finden sie unter:

Vermerken sie bitte in ihrer Anmeldung (s.U.), ob sie die Prüfung zum Foundation Level oder eine Teilprüfung zum Advanced Level ablegen möchten.

Autorisierte und benannte Zertifizierungsstellen des GTB sind derzeit (Stand 01.05.2008):

Zertifizierungsstelle

   Adresse

Url

DLGI

Dienstleistungsgesellschaft
für Informatik mbH
Wissenschaftszentrum
Ahrstr. 45
53175 Bonn

 

www.dlgi.de

iSQI

iSQI GmbH
Wetterkreuz 19a
91058 Erlangen

www.isqi.org

 

 

 

 

Konditionen und Rahmenbedingungen des ISQI: 

Preis CT-Foundation-Level Prüfung: der reduzierte ASQF-Mitgliederpreis von 225,00 Euro anstelle der 250,00 Euro, und darauf nochmals einen einmaligen "Sonderrabatt" von 25,00 Euro, also 200,00 Euro zzgl. MWSt.

Die Prüfungsgebühr für ein Advanced Level-Modul beträgt wie gewohnt 150 € normal, 135 € für ASQF-Mitglieder zzgl. 50 € Bearbeitungsgebühr bei Erstablegung (zzgl. MwSt.).

Die Prüfung findet nur statt. wenn sich insgesamt mehr als 6 Personen anmelden).

Zeitpunkt:

Donnerstag, 05. Juni 2008, 16.00 - 17.30 Uhr

Verbindliche Anmeldung zur Prüfung bitte per eMail an iSQI GMBH

iSQI GmbH – International Software Quality Institute
Silvia Huhse
Conferences & Certifications
Wetterkreuz 19a
91058 Erlangen
Germany

Tel +49 9131 91910-16
Fax +49 9131 91910-10